Lebensbereich
Geld
Verdienen, ausgeben und geben mit offenen Händen.
Gott spricht dich hier vielleicht an, wenn
- Geldsorgen dich nachts wach halten
- du Dinge kaufst, um dich besser zu fühlen, und es später bereust
- sich in dir alles zusammenzieht, wenn es ums Geben geht
- deine Schulden wachsen und du lieber nicht hinschaust
Worum es geht
Alles, was du hast, kommt von Gott. Geld ist ein Werkzeug, kein Herr. Wo dein Schatz ist, sagt Jesus, da ist auch dein Herz.
Gott will, dass du arbeitest, versorgst und klug planst. Er warnt vor Geldliebe, versklavenden Schulden und dem ständigen Mehrwollen. Zufriedenheit lernt man.
Großzügigkeit bricht den Griff des Geldes um dein Herz. Gott braucht dein Geld nicht. Geben heißt, Ihm zu vertrauen und bei dem mitzumachen, was Er für andere tut.
Meine Verse
Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Es ist allerdings die Gottseligkeit eine bedeutende Erwerbsquelle, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; so ist es klar, dass wir auch nichts hinausnehmen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Schlingen und viele törichte und schädliche Lüste, welche die Menschen in Verderben und Untergang stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel aller Übel; etliche, die sich ihr hingaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.
Das aber bedenket: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habet und überreich seiet zu jedem guten Werk.
Der Reiche herrscht über die Armen, und wer borgt, ist des Gläubigers Knecht.
Der Wandel sei ohne Geiz! Begnüget euch mit dem Vorhandenen! Denn er selbst hat gesagt: »Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!«
Nicht Mangels halber sage ich das; denn ich habe gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in welcher ich mich befinde. Ich verstehe mich so gut aufs Armsein wie aufs Reichsein; ich bin in allem und für alles geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.
Er sagte aber zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor jeglicher Habsucht! Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat.
Wie es weitergeht
- Schau dir die Zahlen anSchreib diese Woche auf, was reinkommt, was rausgeht und was du schuldest. Hinschauen bringt Frieden.
- Gib zuerst, nicht zuletztLeg einen Betrag fest, den du regelmäßig deiner Gemeinde oder Menschen in Not gibst, und richte ihn diesen Monat ein.
- Warte, bevor du kaufstWarte 48 Stunden, bevor du etwas kaufst, das du nicht brauchst. Frag dich: Brauche ich das, oder will ich mich nur besser fühlen?
- Mach einen SchuldenplanSchreib deine Schulden auf, von der kleinsten zur größten. Zahl überall das Minimum und alles Zusätzliche auf die kleinste. Hol dir kostenlose Schuldnerberatung, wenn es dir über den Kopf wächst.
- Zähl, was du hastSchreib fünf Dinge auf, die du schon hast, und danke Gott dafür.
Was hier wächst
Beten
Vater, alles, was ich habe, gehört Dir. Befrei mich von Sorgen und vom Immer-mehr-Wollen. Lehre mich, klug, zufrieden und großzügig zu sein.