The Walk of Faith
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Geld und Geben

Müssen Christen den Zehnten geben?

Kurz gesagt

Ob das Zehntel heute eine feste Regel ist, sehen Christen unterschiedlich. Einig sind sie sich im Kern: großzügig, gern und regelmäßig geben, und zwar zuerst, nicht aus dem Rest.

Der Zehnte gehörte zu Gottes Gesetz für Israel, und schon Abraham gab den Zehnten, noch bevor es das Gesetz gab. Jesus erwähnte den Zehnten, ohne ihn abzuschaffen, aber am wichtigsten waren Ihm Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue.

Manche Christen sehen das Zehntel als Maßstab, der weiter gilt: Gottes Volk hat immer mindestens so viel gegeben, also fängst du dort an. Andere sehen es als hilfreiche Orientierung, nicht als Regel, weil Paulus sagt, jeder soll geben, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Beide Sichtweisen nehmen die Bibel ernst, und deine Gemeinde vertritt vielleicht eine davon.

Wichtiger ist, worin sie übereinstimmen. Alles gehört Gott. Geben soll großzügig, fröhlich und regelmäßig sein, und es kommt zuerst, nicht aus dem, was am Monatsende übrig bleibt. Paulus sagte der Gemeinde, jeder soll am ersten Tag der Woche etwas zurücklegen, je nachdem, was er verdient.

Leg den Betrag fest, bevor das Geld kommt, und richte ihn ein. Wenn ein Zehntel gerade unmöglich wirkt, fang mit etwas Regelmäßigem an und steigere es, wenn du kannst. Wenn du Schulden hast, hol dir auch Hilfe beim Budget.

Meine Verse

Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram vom allerhöchsten Gott, dem Besitzer des Himmels und der Erde. Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand geliefert hat! Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

Bringet aber den Zehnten ganz in das Kornhaus, auf dass Speise in meinem Hause sei, und prüfet mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun und euch Segen in überreicher Fülle herabschütten werde!

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässiget, nämlich das Gericht und das Erbarmen und den Glauben! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.

An jedem ersten Wochentag lege ein jeder unter euch etwas beiseite und sammle, je nachdem es ihm wohl geht; damit nicht erst dann, wenn ich komme, die Sammlungen gemacht werden müssen.

Das aber bedenket: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habet und überreich seiet zu jedem guten Werk.

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