The Walk of Faith
ENSoforthilfe

Station 9 / 10

Jünger machen

Teil Jesus ganz natürlich und hilf einem Menschen wachsen.

Du bist wahrscheinlich hier, wenn

Worum es geht

Der letzte Auftrag von Jesus war, alle Völker zu Jüngern zu machen, sie zu taufen und zu lehren, Ihm zu gehorchen (Matthäus 28,19-20). Das gilt für jeden, der Ihm folgt, mitten im Alltag.

Leb offen als Christ, bete für deine Freunde, stell gute Fragen, und wenn der Moment kommt, erzähl, was Jesus für dich getan hat. Gib freundlich und respektvoll Auskunft über deine Hoffnung (1. Petrus 3,15). Was daraus wird, liegt bei Gott.

Jünger machen heißt auch, in einen Menschen zu investieren. Paulus sagte Timotheus, er solle weitergeben, was er gelernt hat, an zuverlässige Menschen, die andere lehren können (2. Timotheus 2,2). So hat sich das Evangelium seit zweitausend Jahren ausgebreitet.

Du musst nicht alles wissen. Lies mit jemandem die Bibel, betet zusammen, sei ehrlich mit deinen Kämpfen und zeig auf Jesus.

Halt dich daran fest

Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, welche fähig sein werden, auch andere zu lehren.
2. Timotheus 2,2 (Schlachter)Ganzes Kapitel lesen: 2. Timotheus 2
Langsam lesen: Sie erzählte es der ganzen StadtJohannes 4,28-42

28Nun ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen und lief in die Stadt und spricht zu den Leuten: 29Kommt, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Christus ist? 30Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm. 31Inzwischen baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt! 33Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht? 34Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 35Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch, hebet eure Augen auf und beschauet die Felder; sie sind schon weiß zur Ernte. 36Wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. 37Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. 39Aus jener Stadt aber glaubten viele Samariter an ihn um der Rede der Frau willen, welche bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage daselbst. 41Und noch vielmehr Leute glaubten um seines Wortes willen. 42Und zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus, ist!

Johannes 4,28-42 (Schlachter)Ganzes Kapitel lesen: Johannes 4

Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde!

Und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.

Wandelt in Weisheit gegen die, welche außerhalb der Gemeinde sind, und kaufet die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit anmutig, mit Salz gewürzt, damit ihr wisset, wie ihr einem jeden antworten sollt.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.

Und wir sehnten uns so sehr nach euch, dass wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unsre Seelen, weil ihr uns lieb geworden waret.

Wie es weitergeht

  1. Bete für drei MenschenSchreib drei Menschen auf, die Jesus nicht kennen. Bete täglich mit Namen für sie.
  2. Üb deine GeschichteSchreib in unter zwei Minuten auf, wie du zu Jesus kamst: vorher, die Begegnung, jetzt. Erzähl es zuerst einem christlichen Freund.
  3. Stell eine gute FrageFrag einen Freund: Hast du schon mal über Glauben nachgedacht? Dann hör wirklich zu.
  4. Lad jemanden einLad einen Freund in den Gottesdienst ein, zum Essen mit Christen oder zum gemeinsamen Markuslesen.
  5. Investier in einen MenschenFrag jemanden, der noch nicht lange glaubt, ob ihr euch alle zwei Wochen zum Lesen und Beten trefft.

Achtung: Warten aufs Bereitsein

Viele meinen, sie müssten viel mehr wissen, bevor sie reden. Du weißt genug, um zu erzählen, was Jesus für dich getan hat.

Beten

Herr Jesus, gib mir Liebe für Menschen, die Dich noch nicht kennen, und Mut zu reden. Öffne Türen, schenk mir die richtigen Worte und gebrauche mein ganz normales Leben, um andere auf Dich hinzuweisen.

4 Wochen an dieser Station

An den meisten Tagen ein kurzer Schritt, etwa fünf Minuten, mit zwei freien Tagen pro Woche. Lies gern voraus; abhaken kannst du jeden Tag, wenn er dran ist.

Levo-Karten dazu

Fragen, die hier oft kommen

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