The Walk of Faith
ENSoforthilfe

Geld und Geben

Macht Gott mich reich, wenn ich gebe?

Kurz gesagt

Nein. Gott segnet Großzügigkeit, aber Geben ist kein Geschäft, um mehr Geld zu bekommen. Wer dir für eine Gabe Wohlstand verspricht, lehrt etwas, das die Bibel nicht lehrt.

Manche Prediger sagen: Wenn du gibst, besonders an ihren Dienst, zahlt Gott es dir vielfach zurück, in Geld und Gesundheit. Das nennt man oft Wohlstandsevangelium, und es verdreht die Bibel.

Gott segnet tatsächlich, wer gibt. Paulus sagt, Gott kann jede Gnade reichlich über euch kommen lassen, damit ihr genug habt und noch mehr geben könnt. Der Segen soll zu mehr Großzügigkeit führen, nicht zu einem größeren Kontostand. Jesus versprach Seinen Nachfolgern hundertfach Häuser, Familie und Äcker, und im selben Satz Verfolgungen.

Paulus warnt vor Leuten, die meinen, Frömmigkeit sei ein Weg, reich zu werden. Die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen, und manche, die danach strebten, sind vom Glauben abgeirrt. Paulus selbst hatte gelernt, zufrieden zu sein, ob satt oder hungrig, im Überfluss oder im Mangel. Er vermochte alles durch Christus, der ihn stark machte, auch das Verzichten.

Gib, weil Gott großzügig zu dir war, nicht um Ihn zu etwas zu zwingen. Sei vorsichtig bei allen, die mit dem Versprechen eines Durchbruchs um Geld bitten oder dich zum Geben drängen. Wenn du unter solchem Druck gegeben hast und damit aufhörst, liegt kein Fluch auf dir. Sprich mit einem Pastor, dem du vertraust.

Meine Verse

Zänkereien von Menschen, welche verdorbenen Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und die Gottseligkeit für eine Erwerbsquelle halten, von solchen halte dich ferne! Es ist allerdings die Gottseligkeit eine bedeutende Erwerbsquelle, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; so ist es klar, dass wir auch nichts hinausnehmen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Schlingen und viele törichte und schädliche Lüste, welche die Menschen in Verderben und Untergang stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel aller Übel; etliche, die sich ihr hingaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.

Nicht Mangels halber sage ich das; denn ich habe gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in welcher ich mich befinde. Ich verstehe mich so gut aufs Armsein wie aufs Reichsein; ich bin in allem und für alles geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.

Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habet und überreich seiet zu jedem guten Werk, wie geschrieben steht: »Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.« Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise, der wird auch euch die Saat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen, damit ihr an allem reich werdet zu aller Gebefreudigkeit, welche durch uns Dank gegen Gott bewirkt.

Jesus antwortete ihm und sprach: Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen verlassen hat, der nicht hundertfältig empfinge, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.

Der Wandel sei ohne Geiz! Begnüget euch mit dem Vorhandenen! Denn er selbst hat gesagt: »Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!«

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