Kirche und Gemeinde
Muss ich wirklich in eine Gemeinde gehen?
Kurz gesagt
Ja. Allein kannst du Jesus nicht lange folgen. Die Gemeinde ist die Familie, in der du wächst, dienst und getragen wirst, wenn du schwach bist.
Die Bibel kennt keinen Christen, der allein unterwegs ist. In der Apostelgeschichte wurden neue Gläubige Teil einer Gemeinschaft, die sich traf, aß, betete und lernte. Der Hebräerbrief sagt, wir sollen unsere Versammlungen nicht verlassen, sondern einander ermutigen.
Gemeinde ist ein Leib, und du bist ein Teil davon. Eine abgetrennte Hand hält nicht lange. Andere Christen ermutigen, korrigieren und beten für dich, und sie brauchen, was du mitbringst.
Online-Gottesdienste helfen, wenn du krank oder weit weg bist, aber sie ersetzen nicht, zusammen zu essen und gekannt zu werden.
Geh diese Woche in einen Gottesdienst, bleib auf einen Kaffee und stell dich einer Person vor. Wenn du kannst, geh in einen Hauskreis, wo die meisten echten Freundschaften anfangen.
Meine Verse
Und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet!
Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber eine Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; die Güter und Habe verkauften sie und verteilten sie unter alle, je nachdem einer es bedurfte. Und täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu.
Denn gleichwie wir an einem Leibe viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Verrichtung haben, so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber untereinander Glieder.
Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder das Haupt zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht! Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächern Glieder des Leibes notwendig, und die wir für weniger ehrbar am Leibe halten, die umgeben wir mit desto größerer Ehre, und die uns übel anstehen, die schmückt man am meisten; denn die uns wohl anstehen, bedürfen es nicht. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem dürftigeren Glied um so größere Ehre gab, damit es keinen Zwiespalt im Leibe gebe, sondern die Glieder gleichmäßig füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.