Beten und Gott hören
Wie bete ich? Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Kurz gesagt
Rede ehrlich mit Gott, wie ein Kind mit einem Vater, der es liebt. Nimm deine eigenen Worte. Das Vaterunser hat Jesus uns als Muster gegeben.
Beim Beten geht es nicht um die richtigen Worte. Gott weiß schon, was du brauchst, und Er will dich, keine Show. Jesus warnte davor, zu plappern, als würde ein Gebet durch viele Worte besser.
Nimm das Vaterunser als Leitfaden: Lobe Gott, bitte um Seinen Willen und das Nötige für heute, bekenne deine Schuld und vergib anderen, bitte um Hilfe gegen die Versuchung.
Bete laut oder schreib es auf, dann schweifen die Gedanken weniger ab. Bete kurz zwischendurch. Nimm einen Psalm, wenn dir die Worte fehlen. Wenn du abgelenkt bist, komm einfach zurück. Und wenn du gar nicht beten kannst, betet der Geist selbst für dich.
Nimm dir heute Abend fünf Minuten: Dank Gott für drei Dinge, sag Ihm eine Sorge und bete mit Namen für einen Menschen.
Meine Verse
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr nun also beten: Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name. Es komme dein Reich. Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern.
Betet ohne Unterlass!