The Walk of Faith
ENSoforthilfe

Leid, Zweifel und Psyche

Ist es normal, an meinem Glauben zu zweifeln?

Kurz gesagt

Ja. Zweifel ist nicht das Gegenteil von Glauben. Viele Gläubige in der Bibel haben gezweifelt, und Jesus begegnete ihnen mit Geduld, nicht mit Ablehnung.

Thomas wollte erst glauben, wenn er die Wunden sah, und Jesus zeigte ihm Seine Hände. Johannes der Täufer ließ aus dem Gefängnis fragen, ob Jesus wirklich der ist, der kommen soll. Ein verzweifelter Vater rief: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Jesus half ihm.

Manche Zweifel sind Fragen des Verstandes und brauchen Antworten. Manche kommen aus Schmerz und brauchen Trost. Manche sind moralisch: Glauben würde heißen, uns zu ändern. Finde heraus, welche Art du hast.

Versteck deine Zweifel nicht. Bring sie zu Gott und zu einem Christen, dem du vertraust. Such nach guten Antworten, es gibt viele. Und tu weiter, was du als richtig erkannt hast.

Bete das Gebet dieses Vaters; es steht für Menschen wie dich in der Bibel. Judas sagt, wir sollen uns der Zweifelnden erbarmen.

Meine Verse

Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten ihm die andern Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht! Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum dort und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Als aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi vernahm, ließ er ihn durch seine Jünger fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget dem Johannes, was ihr sehet und höret: Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium gepredigt. Und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir!

Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Und weiset diejenigen zurecht, welche sich trennen.

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