The Walk of Faith
ENSoforthilfe

Geld und Geben

Warum geben Kirchen nicht einfach alles den Armen?

Kurz gesagt

Viele Gemeinden geben sehr viel für Menschen in Not. Sie brauchen aber auch Geld, um sich zu treffen, zu lehren und für Menschen da zu sein, und das sieht die Bibel vor. Wenn eine Gemeinde schlecht mit Geld umgeht, ist das falsch, und du darfst nach den Finanzen fragen.

Die ersten Christen teilten so großzügig, dass niemand unter ihnen Not litt, und manche verkauften Land, um zu helfen. Paulus war es ein Anliegen, an die Armen zu denken, und er organisierte eine Sammlung für hungernde Christen in Jerusalem. Für Arme zu sorgen gehört dazu, wofür eine Gemeinde da ist.

Eine Gemeinde ist aber auch eine Familie, die sich trifft, lehrt, betet und Menschen aussendet. Das kostet etwas: einen Ort, Pastoren und Mitarbeiter, Kinder- und Jugendarbeit, Mission. Paulus sagt, wer im Wort lehrt, ist seinen Lohn wert. In den meisten Gemeinden fließt das meiste Geld zu Menschen, nicht in Gebäude.

Viele Gemeinden geben weit mehr, als man sieht: Essen, Hilfe bei der Miete, Beratung, Zeit für Einsame, oft still von Ehrenamtlichen getragen. Manche Gemeinden machen es aber falsch, mit Luxus für Leiter, Heimlichkeit oder Druck beim Geben. Das ist falsch, und es auszusprechen ist kein Mangel an Glauben. Paulus selbst achtete darauf, dass mit dem Geld so umgegangen wurde, dass es vor Gott und vor Menschen recht war.

Wenn du es wissen willst, frag nach. Eine gesunde Gemeinde zeigt dir ihre Finanzen und erklärt, wohin das Geld geht. Und wenn du eine Not siehst, die deine Gemeinde übersieht, fang mit anderen dort etwas dagegen an.

Meine Verse

Alle Gläubigen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; die Güter und Habe verkauften sie und verteilten sie unter alle, je nachdem einer es bedurfte.

Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alles war ihnen gemeinsam. Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen. Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte einem jeglichen aus, je nachdem einer es bedurfte.

Nur sollten wir der Armen gedenken, was ich mich auch beflissen habe zu tun.

Was aber die Sammlung für die Heiligen anbelangt, so handelt auch ihr so, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. An jedem ersten Wochentag lege ein jeder unter euch etwas beiseite und sammle, je nachdem es ihm wohl geht; damit nicht erst dann, wenn ich komme, die Sammlungen gemacht werden müssen. Wenn ich aber angekommen bin, will ich die, welche ihr als geeignet erachtet, mit Briefen absenden, damit sie eure Liebesgabe nach Jerusalem überbringen.

Die Ältesten, welche wohl vorstehen, halte man doppelter Ehre wert, allermeist die, welche sich in Predigt und Unterricht abmühen. Denn die Schrift sagt: »Einem dreschenden Ochsen sollst du das Maul nicht verbinden!« und »der Arbeiter ist seines Lohnes wert«.

Indem wir das verhüten wollen, dass uns jemand dieser reichen Steuer halben, die durch uns besorgt wird, übel nachrede. Denn wir sind auf das bedacht, was recht ist, nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.

Wo das auf dem Weg hingehört

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